Kühlgefrierkombination

HAUSHALT &  KÜCHE:

Kauftipps Kühlgefrierkombination: Das sollten Sie wissen!

Stromkosten einsparen mit einer neuen Kühlgefrierkombination
Eine neue Kühlgefrierkombination spart bares Geld. Die modernen Geräte sind deutlich leiser und effizienter, und auch im Design hat sich viel getan. Erfahren Sie hier mehr über die Modelle und erhalten Sie wertvolle Tipps zum Aufbau, die Sie bei Ihrer Kaufentscheidung unterstützen.
 
Energieverbrauch einer Kühlgefrierkombination
Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für eine Kühlgefrierkombination ist der Energieverbrauch. Die Geräte sind in Energieeffizienzklassen eingeteilt, die europaweit gelten. Die sparsamste Klasse ist A+++, gefolgt von A++ und A+. Kühlgeräte mit den Energieeffizienzklassen A bis D mögen im Anschaffungspreis günstiger sein als diejenigen aus den Klassen A+++ bis A+. Auf längere Sicht jedoch verbrauchen die günstigen Kühlgefrierkombinationen mehr Strom, und die Ersparnis beim Kaufpreis wird von laufenden Stromkosten aufgefressen. Wir möchten Ihnen ein kleines Rechenbeispiel geben:

  • Der Verbrauch einer Kühlgefrierkombination der Klasse A+++ beträgt pro Jahr rund 130 Kilowattstunden.
  • Die Kosten pro Kilowattstunde betragen rund 30 Cent.
  • Somit ergeben sich Gesamtstromkosten für das Gerät von 39 Euro pro Jahr (errechnet aus 130 Kilowattstunden multipliziert mit 30 Cent).

Altgeräte der Energieeffizienzklasse B verbrauchen etwa 360 Kilowattstunden pro Jahr. Bei gleichem Strompreis kommen Sie hier auf 108 Euro Jahreskosten für den Betrieb der Kühlgefrierkombination. Sind Ihre Geräte gar mit den Klassen C und D ausgewiesen, liegen die Stromkosten noch höher. Zudem bieten Altgeräte nicht den Komfort und die Ausstattung der neuen Geräte.

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Ausstattung der modernen Kühlgefrierkombination
Die meisten Geräte verfügen über die No-Frost-Technologie. Durch Verminderung der Luftfeuchtigkeit im Inneren der Geräte wird die Bildung von Eiskristallen verhindert. Achten Sie beim Kauf einer Kühlgefrierkombination darauf, dass beide Geräte mit der No-Frost-Technologie ausgestattet sind. Bei Kühlschränken ist dies bereits seit Jahren Standard, bei Gefrierschränken noch nicht.

Geräte der neuesten Generationen weisen die gleichen, genormten Maße auf wie ältere Kombinationen. Durch technologische Weiterentwicklungen wurden die Wände dünner, bei zugleich besten Isoliereigenschaften. Neugeräte haben bei gleichen Maßen also ein größeres Belade-Volumen, sodass Sie bei gleichbleibendem Platzbedarf mehr Lebensmittel frisch halten können. Wir sprechen hier von der Nettokapazität, während die Bruttokapazität die Außenmaße bezeichnet. Haben Sie nur Angaben zur Bruttokapazität, können Sie davon 15 Prozent abziehen und erhalten so die Nettokapazität. Diese Werte sowie die Lautstärke in Dezibel sind üblicherweise neben den Energieeffizienzklassen auf der Kühlgefrierkombination angegeben, ganz gleich, ob es sich um Side-by-Side- oder übereinander angeordnete Modelle handelt.

Modelle für Kühlgefrierkombinationen
Bei der Bauart werden Side-by-Side-Modelle und übereinander gebaute Ausführungen unterschieden. Bei Side-by-Side-, also nebeneinander angelegten Modellen haben Sie auf einer Seite den Gefrierschrank und auf der anderen den Kühlschrank. Beide liegen innerhalb eines Gehäuses. Dies gilt auch für die Kühlgefrierkombination, bei der Sie meist unten den Gefrierschrank und darüber den Kühlschrank finden. In den Leistungsdaten unterscheiden sich diese beiden Modelle nicht voneinander. Achten Sie aber darauf, dass Side-by-Side-Ausführungen aufgrund ihrer Bauart einen breiteren Aufstellplatz als Übereinander-Geräte benötigen. Zusätzliche Features sind zum Beispiel ein Eiswürfelbereiter in der Tür und außen liegende Displays, über die Sie die Temperaturen im Inneren einstellen und überwachen.

Unsere Tipps zu Kühlgefrierkombinationen

  • Kaufen Sie ein Gerät, das der Größe Ihres Haushalts entspricht. Pro Person werden zwanzig bis dreißig Liter Kühl- und Gefriergut gerechnet.
  • Beladen Sie Ihre Kühlgefrierkombination stets voll. Die Lebensmittel kühlen sich gegenseitig, und es wird weniger Energie als in halb leeren Geräten verbraucht.
  • Stellen Sie Kühlgeräte nicht neben Heizkörpern, Herden und Backöfen sowie Geschirrspülern auf. Diese Geräte strahlen Hitze ab. Kühlgeräte in der unmittelbaren Umgebung benötigen zur Aufrechterhaltung der Temperaturen dann mehr Strom.
  • Eine zu kühle Umgebung, beispielsweise im Keller, kann zum Abtauen der Kühlgefrierkombination führen. Kühl- und Gefrierschränke entwickeln während des Betriebs Wärme. Durch Kompressoren werden die Geräte gekühlt. Bekommen diese Kompressoren zu kalte Luft, arbeiten sie weniger. Diese geringe Leistung hat steigende Temperaturen im Inneren der Geräte zur Folge.
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