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VIRTUAL & AUGMENTED REALITY

-Realität 2.0

Schon Pablo Picasso wusste es: “Alles, was du dir vorstellen kannst, ist real.” – virtual und augmented reality (virtuelle und erweiterte Realität) lassen ihre Nutzer eine völlig neue Art von Realität erleben. Welche Unterschiede es gibt und welche Hardware sowie Technologien für die beiden Bereiche verfügbar sind, haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengefasst.

Was ist „Virtual Reality“?
Virtual Reality (deutsch „virtuelle Realität), häufig abgekürzt durch „VR“, beschreibt die Schaffung einer virtuellen, computergenerierten Realität, die dem Nutzer mittels verschiedener Hardware zugänglich gemacht wird. Im Gegensatz zur herkömmlichen Begegnung mit der digitalen Welt, wird der Anschein erzeugt, sich direkt in einem virtuellen Raum zu befinden. Die Möglichkeiten sind hier nahezu grenzenlos – von Unterwasserwelten, über Endzeit-Landschaften, bis hin zu einem Ausflug ins Weltall lässt VR jedes denkbare Szenario Realität werden. Hierbei können die Welten entweder computeranimiert entstehen oder auf realen Aufnahmen basieren. Mittels 360°-Kameras entstehen VR-Welten (bild- oder videobasiert), die der Nutzer zwar betreten und erkunden, aber nicht beeinflussen kann. Diese Besonderheit bieten wiederum animierte VR-Welten dem Nutzer. Spiele oder VR-unterstützte Filme mit animierten Inhalten ermöglichen es, die jeweilige Welt durch Bewegungen und Handlungen zu beeinflussen. Die eigentliche Wirklichkeit wird hierbei meist nahezu gänzlich ausgeschlossen, indem Sinneseindrücke wie Sehen, Hören, Fühlen oder sogar der Geruch von der virtuellen Realität beeinflusst werden. Mögliche Anwendungsgebiete dieser Technologie reichen inzwischen weit über den Freizeitbedarf hinaus. Neben dem Einsatz zum Spielen von Games kommt VR inzwischen auch in den Bereichen Medizin, Architektur, Design und vielen weiteren Bereichen zum Einsatz.

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VR-Technologien
Aktuell sind verschiedene Technologien auf dem Markt erhältlich, die ein gänzliches Eintauchen in eine virtuelle Realität ermöglichen. Unterteilt werden sie im Nachgang nach den Sinneseindrücken, die sie beeinflussen.

Sehen und Hören
Die Sinneseindrücke, die zumeist mit virtueller Realität in Verbindung gebracht werden, sind Sehen und Hören. Die audiovisuelle Beeinflussung der Nutzer wird über die Anzeige von animierten oder abgelichteten realen Welten vorgenommen. Sofern interaktive 360°-Ansichten oder animierte Welten nicht ausschließlich, ähnlich wie herkömmliche Video-Formate, mit dem Smartphone konsumiert werden sollen, benötigt man hierzu eine Virtual Reality Brille. Welche Faktoren vor dem Kauf berücksichtigt werden sollten, haben wir für Sie zusammengefasst:

Hardware: Möchten Sie die Realität 2.0 über ein Smartphone oder möglicherweise über eine Konsole beziehen?

Display: Welche Displaygröße soll Ihr Gerät haben? Sollte die VR-Brille eine Erweiterung Ihres Smartphones darstellen, achten Sie auch auf die Kompatibilität der Bildschirmgrößen beider Geräte.

Auflösung: Welche Pixeldichte soll Ihr Gerät haben? Auch hier gilt, je mehr Pixel, desto schärfer das Bild.

Gewicht: Zu welchen Zwecken soll das Gerät dienen? Wie lange werden Sie oder mögliche Kunden das Gerät hierfür tragen?

Dioptrien-Anpassung: Das parallele Tragen einer VR-Brille und einer herkömmlichen Brille zur Sehkorrektur ist zumeist nicht möglich. Einige Hersteller bieten Ihren Nutzern daher die Möglichkeit, die Anzeige Ihren Bedürfnissen entsprechend anzugleichen.

Audio: Die Möglichkeiten der integrierten Audio-Systeme sind auch hier breit gefächert. Einige VR-Brillen enthalten integrierte Kopfhörer und können Sounds bis hin zu 3D Klang abbilden.

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Fühlen und Schmecken
Aktuell wird daran gearbeitet, das VR-Erlebnis so authentisch wie möglich zu gestalten. Mit Hilfe von Ganzkörperanzügen soll der Nutzer komplett in die virtuelle Realität eintauchen und die Welt nicht nur beeinflussen können, sondern auch die Einflüsse, die in dieser Welt herrschen, am eigenen Leib nachempfinden können. So können beispielsweise Berührungen oder Temperaturen wahrgenommen werden.
Ebenso in der Entwicklung befinden sich Technologien, die künftig sogar den Geschmackssinn in die virtuelle Realität mit einbeziehen sollen. Legt der Nutzer seine Zungenspitze auf die vorgesehene Fläche, so werden mittels verschiedener Sensoren gewisse Nervenzellen stimuliert und Geschmäcker vorgetäuscht. Diese Technologien stehen momentan allerdings noch am Anfang ihrer Entwicklung und sind noch nicht im freien Handel erhältlich.

Riechen
Im Gegensatz zu Technologien, die das Fühlen und Schmecken beeinflussen sollen, sind Geruchsreize im Zuge von virtueller Realität keine Zukunftsmusik mehr. Duftkerzen, die speziell auf einzelne Games abgestimmt sind, sollen dem Nutzer ein 4D-Erlebnis vermitteln. Die Resident Evil 7 Kerze beispielsweise, erfüllt den Raum, in dem der Spieler sich befindet, mit modrigem und blutigem Geruch.

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Was bedeutet Immersion?

Als Immersion wird der Effekt bezeichnet, der auftritt, wenn das Erleben in der virtuellen Realität den Nutzer so vereinnahmt, dass er das Gefühl hat, sich in der tatsächlcihen Wirklichkeit zu befinden. Je besser die VR-Hardware, umso intensiver die Immension und desto ferner scheint die eigentliche Realität.

Was ist „Augmented Reality”?
Augmented Reality (deutsch “erweiterte Realität“), kurz „AR“ beschreibt die Erweiterung der tatsächlichen Realität. Im Gegensatz zur Virtual Reality wird die eigentliche Wirklichkeit hier nicht durch eine virtuell geschaffene Realität ersetzt, sondern durch technisch gestützte Informationen erweitert. Häufig wird daher von einer Überlagerung der virtuellen und realen Welt gesprochen – Texte, Bilder oder Videos werden somit über die Wirklichkeit gelegt. Ein Beispiel für die erweiterte Realität, die zumeist auf visuelle Aspekte anspielt, ist die Anzeige auf Kamera- oder Smartphone-Displays, die dem Fotografen unter anderem Daten über aktuelle Lichtverhältnisse anzeigt. Im Fußball findet AR schon seit geraumer Zeit Anwendung – zum Beispiel durch das Einblenden von Entfernungs- oder Abseits-Linien. Eine gewisse Neuerung stellen Apps dar, die Hintergrundinformationen zu Gebäuden oder Denkmälern anzeigen, sobald man sie mit der Smartphone-Kamera fokussiert.

AR-Technologien
Wie sich anhand der Anwendungsbeispiele zeigt, ist die AR-Technologie meist in den Endgeräten, wie beispielsweise Smartphones, integriert. Um die Einblendungen in Fußballspielen zu sehen oder auf Zusatzinformationen über Belichtung der Smartphone-Kamera zugreifen zu können, braucht es daher zumeist kein zusätzliches Equipment.

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