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MIKROMOBILITÄT EROBERT DAS STADTBILD:

WAS SIE VOR DEM KAUF EINES E-SCOOTERS BEACHTEN MÜSSEN

Elektro-Scooter, auch als E-Tretroller bekannt, sind nach der Zustimmung vom Bundesrat zu Verkehrsministers Scheuers Plan immer mehr in aller Munde. Vor der geplanten Zulassung im Sommer setzen bereits jetzt immer mehr Menschen – ob jung oder alt –auf die Vorteile von Leicht- oder Kleinstfahrzeuge wie E-Scooter und Co., um kurze Distanzen vor allem in Großstädten mit den umweltfreundlichen Hilfsmitteln zu überbrücken.
Mit der elektrisch betriebenen Variante des Tretrollers, die sich optisch kaum von ihren analogen Namensvettern unterscheidet, kommt frischer Wind in diese Angelegenheit. Die Einführung von E-Scootern soll jetzt dabei helfen, die „letzte Meile“ noch angenehmer und stressfreier zu gestalten – bei Bedarf lässt sich der elektronische Begleiter simpel zusammenklappen, verstauen und transportieren.

Wenn Sie sich den Alltag mit Mikromobilität erleichtern möchten und hierfür eine umweltfreundliche Lösung suchen, die Spaß macht, dann ist möglicherweise der E-Scooter das richtige für Sie. Was Sie vor dem Kauf beachten sollten, haben wir Ihnen in den folgenden Zeilen zusammengefasst.

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Welche Regularien müssen vor dem Kauf bzw. Fahren bekannt sein?

Nach der Abstimmung sind nun die Regeln für das Befahren von deutschen öffentlichen Verkehrswegen inner- und außerorts festgelegt.

Grundsätzlich gilt nun:

1

Für das Fahren eines E-Scooters ist kein Führerschein nötig.

2

Vorrangig sind Radwege oder kombinierte Rad- und Gehwege zu benutzen oder Straßen, sofern es keine Radwege gibt. Für letzteres soll es aber neue „Elektrokleinstfahrzeuge frei”-Schild geben, die bestimmte Wege individuell freigeben.

3

Nach dem neuen inkrafttreten Gesetz muss die Geschwindigkeitsgrenze von maximal 20 km/h eingehalten und eine maximale Motorenleistung von 500 Watt zugelassen werden.

4

Leicht- und Kleinstfahrzeuge dürfen bereits ab einem Alter von 14 Jahren gefahren werden. Unter 14 Jahren ist das Fahren mit einem E-Scooter und Co. ausnahmslos verboten.

5

Um generell auf der sicheren Seite zu sein - im wahrsten Sinne des Wortes – empfiehlt sich in jedem Fall der Gebrauch eines Helms, auch wenn dieser nicht vorgeschrieben ist.

6

Eine Versicherungspflicht besteht, die mittels selbstklebenden Versicherungsplakette direkt auf der Rückseite des Rollers angebracht werden muss. Der Versicherungsaufkleber kann sowohl online bei bestimmten Anbieter als auch bei einem Versicherungsbüro gekauft werden.

7

Achtung: Die private Haftpflichtversicherung deckt die entstandenen Schadenersatzkosten z.B. bei einem Unfall nicht ab. Laut Verkehrsministerium bezahlen 14- bis 22-Jährige 90 € pro Jahr und ab einem Alter von 23 Jahren werden 60 € pro Jahr veranschlagt.

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Die wichtigsten Faktoren im Überblick:

  • Aktuelle Grundvoraussetzungen für eine Straßenzulassung für E-Scooter sind zu berücksichtigen,
  • Der Akku ist das Herzstück des E-Tretrollers. Die Reichweite liegt bisher bei ca. 40 Kilometer mit einer Akkuladung. Daher sollten Sie beim Kauf darauf achten, welche Distanz Sie überbrücken möchten, die Anzahl der möglichen Wiederaufladungen und inwiefern der Akku ausgewechselt oder nachgekauft werden kann.
  • Achten Sie auch beim Kauf auf die Art und Qualität der Bremsen. Scheiben- und Trommelbremsen sind die gängigen Bremssysteme bei E-Scootern. Für eine besonders effektive Bremswirkung empfehlen sich Hydraulik-Bremsen.
  • Die Reifengrößen bei den E-Scootern liegen bei 10 bis 26 Zoll. Die kleinen faltbaren E-Tretroller haben dahingegen eher Reifengröße von 10 bis 14 Zoll. Die Bereifung bestimmt maßgeblich den Fahrtkomfort des Scooters. Deshalb beim Kauf genau überlegen, welche Fahranforderungen Sie an die Bereifung haben.
  • E-Scooter können individuelle an die Körpergröße angepasst werden und bietet somit einen besonderen Komfort.
  • Klapp- oder faltbare E-Scooter können platzsparend im Auto oder der Bahn verstaut werden.
  • Das Gewicht eines E-Scooters sollte die 20 Kilogrenze inklusive Akku nicht überschreiten. Um die leichte Transportfähigkeit zu gewährleisten. Durch den Einsatz von Carbon wird eine Leichtbauweise des E-Scooters erzielt.
  • Wenn Sie Spaß abseits der Straßen haben möchte, können Sie sich auch an Modellen bis zu 50 km/h probieren. Diese dürfen allerdings nicht im allgemeinen Straßenverkehr verwendet werden.
  • Gute E-Scooter (bis 20 km/h) gibt es bereits ab 269,00 € zu erwerben. Die exklusiven Modelle liegen bei etwa 1998,00 €.  Achten Sie zudem beim Kauf auf ein vorhandenes Gütesiegel und ob der Hersteller eine allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) bzw. Typenschild erhalten hat.

 

Was ist zu beachten, wenn Sie ein älteres Modell besitzen?
Wenn Sie bereits einen älteren E-Scooter besitzen und sich nun fragen: Muss ich für einen E-Scooter in ein neues Modell investieren oder gibt es gar Optionen zur Aufrüstung meines Rollers?

Die bereits verkauften E-Tretroller entsprechen in der Regel nicht den Anforderungen (Motorenleistung, max. Geschwindigkeit etc.) des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). Deshalb erhalten sie keine ABE und müssen somit umgerüstet werden. Die Umrüstung seitens der Hersteller wird vermutlich aufgrund damit verbundenen Aufwand und Kosten nicht erfolgen. Wir raten Ihnen an dieser Stelle sich bei dieser Frage direkt an den Hersteller zu wenden.

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